<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>VIDEOPARK</title>
	<atom:link href="http://www.videopark.org/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.videopark.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 19 May 2011 14:27:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.3</generator>
		<item>
		<title>«Eternity Redux» Roland von Tessin</title>
		<link>http://www.videopark.org/videos/%c2%abeternity-redux%c2%bb-roland-von-tessin/</link>
		<comments>http://www.videopark.org/videos/%c2%abeternity-redux%c2%bb-roland-von-tessin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 13:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.videopark.org/?p=115</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.videopark.org/wp-content/uploads/EternityRedux.jpg" alt="" width="100%"  />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/14130026?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="600" height="338" frameborder="0"></iframe></p>
<p><small>Eternity Redux – Music video, 2&#8217;50&#8221;, 2010<br />
Nosaj Thing &#8211; Coat of Arms<br />
Produced by Roland von Tessin<br />
Music by Nosaj Thing (Alpha Pub Records, Los Angeles) </small><br />
 &#8211;<br />
Kurzes Interview</p>
<p><strong>Kannst du dich bitte kurz vorstellen.</strong><br />
Ich bewege mich zwischen Film, Kunst und Pop und arbeite gerne an Projekten, die unterschiedliche Annäherungen und Herangehensweisen mit Themen, Bildern und Ton verlangen; Musikvideo, Audiovisuelle Liveperformance, Videoinstallation, Dokumentarfilm, etc.<br />
Eine Konstante ist das Interesse an der Komposition und Rhythmisierung von Fragmenten. In meinen abstrakten, audiovisuellen Arbeiten bleibe ich dabei bewusst inhaltlich sehr reduziert um das Bild nicht zu dominant gegenüber dem Ton werden zu lassen und so ein Erleben zu ermöglichen, das dem des reinen Musikhörens ähnlich ist. </p>
<p><strong>Entstand diese Arbeit als Auftrag der Musikgruppe oder aus Eigeninitiative? Oder anders gefragt: War der Sound zuerst da oder die Bilder? </strong><br />
Bei &#8220;Eternity Redux&#8221; war die Musik zuerst da. Bei allen anderen Arbeiten entstanden Bild und Ton in einem audiovisuellen Prozess, der jeweils immer ein wenig anders gestaltet war. Meist hatte ich Bildmaterial und eine Vorstellung davon, was ich damit machen wollte. Es ist leider recht schwierig, den audiovisuellen Prozess kurz und bündig zu erklären. Mir ist es wichtig, dass ein stetiger Austausch und gegenseitige Beeinflussung stattfinden kann; mit mir selbst, wenn ich die alleine Musik produziere, bei den Ko-Produktionen wie auch dann, wenn der Musiker den Ton entwickelt. Die Dramaturgie soll durch das Bild wie auch durch den Ton entstehen. Beim Projekt &#8220;aPart of &#8230;&#8221; mit dem Pianisten Fabian M. Müller transportierten wir diesen audiovisuellen Prozess auf die Bühne und entwickelten ein Zusammenspiel, das sich zwischen Improvisation und Komposition bewegte.<br />
Bei &#8220;Eternity Redux&#8221; war der audiovisuelle Prozess leider nur sehr beschränkt möglich. Durch kleine Änderungen im Arrangement konnte ich jedoch den Track teilweise den dramaturgischen Ideen anpassen, die während der Arbeit am Video entstanden sind.</p>
<p><strong>Wie arbeitest du? Sammelst du Bilder, aus denen dann Visuals oder Videos werden, oder gehst du eher von einer Idee aus, aus der ein Projekt wird und dann ein Drehbuch und dann die Bilder geplant entstehen? Kannst du ein bisschen deine Arbeitsweise beschreiben?</strong><br />
Die Bilder, mit denen ich arbeite, filme ich entweder selbst oder Freunde von mir. Manchmal nutze ich auch Samples. Beim Video &#8220;L&#8217;Halitose du Versailles&#8221; zum Beispiel verwendete ich ausschliesslich Filmsamples von Kenneth Anger. Für meine neuste Arbeit, die ich im Rahmen meines Bachelor-Abschlusses an der Kunsthochschule Luzern entwickle, filmte ich in Tokios Punk- und HC-Szene und an Locations in den grossen, kommerziellen Zentren der Stadt. Dieses Material bildet nun die Grundlage für &#8220;Meanwhile at a 7-Eleven&#8221;, einer 6-Kanal Videoinstallation, die Ende Juni in Luzern an der Werkschau gezeigt wird.<br />
Meine Themen finde ich meist prozesshaft. Während der Dreh- und Recherchephase in Tokyo zum Beispiel beeinflusste Vorgefundenes jeweils meine nächsten Schritte. Dieser Prozess lief auch nach meiner Rückkehr in die Schweiz weiter. Spielfilme, Bücher, Animes und Mangas flossen ein und beeinflussten wiederum meinen Umgang mit dem von mir gefilmten Tokyo-Footage.<br />
Prozesshaftes Vorgehen, Selektion und Komposition sind Techniken, die in meiner Arbeitsweise als FIlm-Editor wie auch als Künstler zentral sind.</p>
<p><a href="http://rolandvontessin.com">http://rolandvontessin.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.videopark.org/videos/%c2%abeternity-redux%c2%bb-roland-von-tessin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>«Aanaatt» Max Hattler</title>
		<link>http://www.videopark.org/videos/aanaatt-max-hattler/</link>
		<comments>http://www.videopark.org/videos/aanaatt-max-hattler/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 12:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.videopark.org/?p=101</guid>
		<description><![CDATA[<img src="/video/aanaatt_teaser.jpg" alt="" width="100%"  />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/1640427?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="600" height="338" frameborder="0"></iframe></p>
<p><small>&#8216;Aanaatt&#8217; · Max Hattler · 2008 · 1min teaser (original: 4min 45sek)<br />
Animation: Max Hattler, Noriko Okaku · Musik: Jemapur</small><br />
 &#8211;<br />
Kurzes Interview</p>
<p><strong>Kannst du dich bitte kurz vorstellen.</strong></p>
<p>  ich komme aus ulm an der donau. hippieeltern, waldorfschule. elektronische musik machen und konsumieren und abi in franfurt am main. zivildienst in england. ein jahr in paris. bachelorstudium goldsmiths college in london. european master in visual effects in madrid. zwei jahre als compositor und editor bei das werk in berlin. studium master in animation am royal college of art, london. seit dem abschluss 2005 weiterhin in london als freier kuenstler und regisseur. experimentalfilme, live audiovisuals, musikvideos, auch mal werbung. dozent am goldsmiths college und der university of east london.  </p>
<p><strong>Wie sieht ein Tag in deinem Leben aus?  </strong></p>
<p>das ist immer unterschiedlich. mal tage- und naechtelang zu hause vor dem rechner, dann wieder nine-to-five im studio oder an der uni. auch bin ich relativ viel mit meiner arbeit unterwegs. zuege, fluege, fremde hotels, festivals, clubs. ich liebe und brauche diese abwechslung, da ich hauptsaechlich mit animation arbeite, was auf die dauer extrem langatmig und auch schon mal langweilig sein kann.  </p>
<p><strong>Was bedeutet Aanaatt?   </strong></p>
<p>nichts&#8230; aber als katalogeintrag bei filmfestivals steht es meist ganz oben, hehe.  </p>
<p><strong>Was hat dich zu dieser visuellen Sprache inspiriert?</strong></p>
<p>  einerseits de stijl, konstuktivismus und moholy-nagy, andererseits war es eine reaktion auf die unzaehligen filme und werbeclips die sich der computeranimation bedienen um einfache animierte geometrien zu erzeugen und diese mit realfilm verschmelzen. ich hatte den wunsch einen film zu machen der reales und abstrakt-grafisches verbindet, jedoch ohne digitale animation oder effekte auskommt.  </p>
<p><strong>Und kannst du etwas zu Planung, Umsetzung, Unfällen, Überraschungen usw bei diesem Projekt erzählen?  </strong></p>
<p>aeusserst gluecklich fuer das projekt war, dass produktdesigner <a href="http://www.roericht.de">hans (nick) roericht</a>, professor emeritus der udk, mir zugang zu seiner werkstatt gestattete: ein sammelsurium wundersamer objekte von den 1960er jahren bis heute. also packte ich zwei koffer voll merkwuerdiger objekte aus metall, holz und plastik und liess sie vor nick’s werkstatt stehen um sie alsbald abzuholen und nach london mitzunehmen. fuenf minuten spaeter war die polizei vor der tuer – sie hatten einen anonymen anruf bekommen – und wir mussten ihnen erklaeren dass es alles fuer einen film ist und nicht zum bau einer retro-futuristischen bombe.</p>
<p><strong>  Wie kommt es zu der Zusammenarbeit mit den japanischen Künstlern? Wer ist Noriko Okaku oder Jemapur?</strong></p>
<p>  jemapur ist ein junger elektronica-musiker aus shizuoka. seine cd+dvd ‘evacuation’ wurde im november 2008 von w+k tokyo lab veroeffentlicht (incl. dem aanaatt video). im april/mai 2008 war ich mit <a href="http://www.robertseidel.com">robert seidel</a> auf fuenfwoechiger japantour. wir hatten 23 events am start, retrospektiven unserer arbeiten als teil von zwei filmfestivals, vorlesungen und screenings an hochschulen und in kunstkinos, eine ausstellung, live audiovisual performances und vj sets mit diversen musikern und djs. dieser geballte frontalangriff hat uns einige tueren und herzen geoeffnet, nicht zuletzt die der jungs von w+k tokyo lab (das tokyo-basierte record label der werbeagentur wieden+kennedy). und so kam es zu der zusammenarbeit mit <a href="http://www.myspace.com/jemapur">jemapur</a>. mit <a href="http://www.norioka.net">noriko okaku</a> habe ich am royal college of art studiert. sie macht sehr schoene sachen die ein bisschen an lawrence jordan oder terry gilliam’s python-animationen erinnern. noriko ist eine stop-motion expertin und war eine wahnsinnige bereicherung fuer das projekt. sie hat auch bei meinen <a href="http://www.maxhattler.com/live/#bj">tour visuals fuer basement jaxx</a> mitgearbeitet, und momentan zeigen wir die von abandon normal devices kommissionierte live a/v performance <a href="http://www.maxhattler.com/live/#ohyes">‘oh yes’</a> auf verschiedenen festivals.  </p>
<p><strong>Du verwendest in deinen Arbeiten Video und verschiedenste Animations-Techniken wie Zeichnung oder Stop-Motion. Probierst du einfach gerne spielerisch was neues aus oder sind das inhaltliche Entscheidungen?</strong> </p>
<p>  das liegt auf jeden fall daran, dass mir schnell langweilig wird, ich probiere gerne neues aus. ich erlaube mir dass sich der stil dem thema anpasst, und nicht umgekehrt. insofern sind es letztendlich inhaltliche entscheidungen die die technik bestimmen. ich habe es bis jetzt nicht geschafft bzw. auch nicht fuer noetig gehalten, einen rein visuell wiedererkennbaren stil zu entwickeln. aber ich denke es gibt trotzdem insgesamt uebergreifende wiedererkennungspunkt in meinem ansatz, meiner arbeitsweise, wie ich mich mit aesthetischen, narrativen und audio/visuellen mitteln mit meine themen auseinandersetze.  </p>
<p><strong>London sei teuer, hört man immer wieder. Lebst du von deiner Kunst? Oder wie sieht das bei dir aus?   </strong></p>
<p>london ist schon teuer, da muss man sich etwas arrangieren. grosse wohnung alleine beziehen geht leider gar nicht bei meinen vorstellungen von kuenstlerischer unabhaengigkeit und relativer freiheit von geregelten arbeitszeiten. wie schon oben kurz erwaehnt: die mischung macht’s. dozieren zahlt die miete, audiovisuelle performances das taschengeld und die reisekasse. dann hin und wieder filmfoerderung, mal was verkaufen, mal ein werbeclip oder musikvideo. so kommt man hin. so weit so gut, und ich hoffe es geht weiter.  </p>
<p><strong>Hast du einen Wunsch für die Zukunft? </strong></p>
<p>jetzt erst mal mit meinem momentanen kurzfilm ‘spin’ fertig werden. dann denke ich ueber die zukunft nach&#8230; ich hab da schon einige wuensche fuer die zukunft, aber nichts ist momentan spruchreif.</p>
<p>-<br />
Link: <a href="http://www.maxhattler.com">www.maxhattler.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.videopark.org/videos/aanaatt-max-hattler/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>«Futures» Robert Seidel</title>
		<link>http://www.videopark.org/videos/%c2%abfutures%c2%bb-robert-seidel/</link>
		<comments>http://www.videopark.org/videos/%c2%abfutures%c2%bb-robert-seidel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 13:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.videopark.org/?p=59</guid>
		<description><![CDATA[<img src="/video/Zero7-Futures_RobertSeidel.jpg" alt="" width="100%"  />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[See post to watch Flash video]
<p>&#8216;Futures&#8217; · Robert Seidel · 2006 · Music by Zero7<br />
 &#8211;<br />
Kurzes Interview</p>
<p><strong>Deine Arbeiten sind sehr malerisch. Du zeigst eigentlich den Entstehungs-Prozess von Bildern auf &#8211; ohne dass dabei aber ein fertiges Bild entsteht. Alles fliesst immer weiter &#8211; es scheint dir um das flüchtige zwischen den konkreten Bildern zu gehen. Kannst du dazu etwas ausholen? </strong></p>
<p>Mit meinen Filmen möchte ich Gefühle hervorrufen, die nicht direkt auf dem Gesehenen basieren, sondern den persönlichen Assoziationen des Betrachters und deren emotionaler Dichte. Die abstrakten Bilder sind „Erinnerungskatalysatoren“ und simulieren eine verschwommene Wahrnehmung &#8211; einen Zustand in dem man eine Struktur beziehungsweise Bewegung zu erkennen glaubt oder etwas Vergessenes wieder in den Fokus zurückfindet. Dieses Prinzip der „Unschärfe“ gibt es in der Malerei sehr lange, so schuf schon Turner abstrahierte Naturzustände, die eine sehr persönliche Leseart erlauben. Das Kaleidoskop der Reaktionen hilft mir zudem das seltsame Wesen namens Mensch besser zu verstehen.</p>
<p>Wachstum, Vielfalt und Wirkungskomplexität der Natur sind dabei wichtige Quellen meiner Arbeit, die zusammen mit meinen Erinnerungen ein Erzählskelett liefern. Dieses wird mit verschiedenen Fragmenten aufgefüllt, in denen ich räumliche, zeitliche oder strukturelle Ideen analysiere. Der Entstehungsprozess dieser Einzelteile ist sehr aufwendig und da meine Arbeitsweise vom Chaos beherrscht wird, muss ich genügend Zeit und Ruhe haben, um alles in einem Film abzuschliessen. Ein späteres „Übermalen“, wie in der Malerei ist leider nicht möglich, da in meinen Filmen alle Bilder aufeinander aufbauen und eine Rekonstruktion des Zeitflusses für mich kaum möglich ist. Daher schlummern viele Skizzen im täglichen freiberuflichen Überlebenskampf und erlangen nie die Reife, die ich zur Veröffentlichung für notwendig erachte. Somit ist die Zahl meiner Arbeiten überschaubar, dennoch folgt Alles kontinuierlich einer Gesamtidee, ohne sich zu stark von der Aussenwelt beeinflussen zu lassen.</p>
<p><strong>Du verwendest Fotos aber auch von Hand gemalte Vorlagen. Kommst du von der Malerei? Malst du auch „analoge“ Bilder?</strong></p>
<p>Ich versuche meine Objekte und deren Transformation nicht nur am Rechner zu konstruieren, da der digitale Zufall häufig selbstähnliche Muster hervorbringt. Die Komplexität der Natur ist am Rechner schwerlich zu erzeugen, unabhängig davon, ob dies überhaupt ein Ziel sein sollte. Wenn ich nun Zeichnungen, Fotos, 3D-Scans, Motion Capture-Daten oder Röntgenbilder als Bezugspunkte wähle und diese nach meinen Vorstellungen arrangiere, greifen die einzelnen Filmebenen stärker ineinander und werden mit „natürlichen Zufällen“ akzentuiert. Das Abbildungsvokabular der Naturwissenschaft ist für mich ähnlich massgebend, wie das der bildenden Kunst.</p>
<p>Die Zeichnung ist seit meiner Kindheit wichtiger als die Malerei, unzählige Artefakte in meinen Schulheften sprechen davon. Ich denke das Element meiner Filme, welches an pastöse Malerei erinnert, kommt massgeblich von meiner Interpretation der Skulptur, welche der flachen Zeichnung eine Tiefe verleiht und im fertigen Filmbild eine zersplitterte Perspektive auf etliche Volumen- und Zeitansichten liefert. In der Gesamtheit sehe ich meine Arbeit nicht nur in der Tradition des Experimentalfilms, sondern zusätzlich der „Tableaux vivants“, der „lebenden Bilder“, wenn auch mit einer Fragmentierung des menschlichen Körpers.</p>
<p>Unabhängig von Allem ist die Zeichnung immer der verborgene Ursprung.</p>
<p><strong>Du hast eine sehr eigene visuelle Sprache entwickelt, die sich abhebt von vielen anderen aktuellen „Digital-Animations“-Künstlern&#8230; Deine Arbeiten wirken sehr organisch, oft sehr üppig und bunt. Vieles das man sonst sieht ist eher technoid und grafisch-reduziert oder sieht eben aus wie einem 3D-Programm entsprungen. Hat das einfach mit deinen Vorlagen zu tun oder woher kommt das?</strong></p>
<p>Das organisch-digitale Element entspringt meiner oben genannten Faszination für die Natur und deren erste Reproduktionsversuche in Form von Fraktalen. Mein Vater hatte mir als Kind Mandelbrot-Mengen näher gebracht und ich war und bin sehr erstaunt, wie sich aus einigen kryptisch-mathematischen Grundregeln solch unendlich verzweigte und verschlungene Strukturen ableiten lassen. Der Minimalismus hat es nie geschafft, mich auf eine ähnliche Art zum Träumen und Experimentieren anzuregen. Als ich mit dem Studium am Bauhaus-Universität Weimar anfing, war es schon zu spät meine Prägung aufzulockern …</p>
<p>Meine Verwendung von Farben untersteht immer der Aussage des jeweiligen Projektes. Generell bin ich von sehr kräftigen Farben eines bestimmten Spektrums fasziniert, die ich aber je nach Film „eindämme“. „_grau“ ist eigentlich von Anfang bis Ende farbig. Ich habe mich aber entschlossen nach dem Filmereignis des Unfalls die Farben fast gänzlich zu entfernen, da es sich von diesem Zeitpunkt an nur noch um die flimmernden Standpunkte von Erlebnissen handelt, deren Helligkeiten in der Summe ein grau ergeben sollten. Meinen kommerziellen Arbeiten möchte ich diese Schwere nicht mitgeben, sie sind daher durchweg farbig, können aber durchaus wie in „Futures“ nostalgische Farbverschiebungen aufweisen.</p>
<p><strong>Den Clip den wir hier sehen ist ja zu einem Song von Zero 7 gemacht &#8211; ein Musikvideo eigentlich. Welche Rolle spielt der Sound in deiner Arbeit? Kannst du etwas zur Zusammenarbeit zwischen dir und Musiker/Sounddesigner sagen? </strong></p>
<p>Das Musikvideo „Futures“ ist meine einzige Arbeit, wo der Soundtrack vor dem Film existierte. Normalerweise ist das Bild in der Finalisierung oder sogar gänzlich abgeschlossen. Dem Musiker lasse ich danach relativ freie Hand, untermale meine Vorstellungen mit Tonbeispielen oder schlüssele meine verwendeten Erinnerungen auf und warte, was anschliessend seiner Imagination entspringt.</p>
<p>Dieses Vertrauen führt oft zu Ergebnissen, die meinen musikalischen Erwartungshorizont übersteigen. Insbesondere die Arbeit mit Heiko Tippelt und Philipp Hirsch an „_grau“ sticht in meinen Augen heraus und führte zur wiederholten Zusammenarbeit mit Heiko beim Ident „Human Paint“, sowie dem nächsten geplanten Filmprojekt.</p>
<p><strong>Du warst diese Jahr auf einer „Japan Tour&#8221;. Was war das genau, was hast Du dort gemacht und erlebt? </strong></p>
<p>Max Hattler und ich sind 5 Wochen durch Japan gereist und haben Vorträge, Screenings und Performances in Universitäten und Kulturzentren abgehalten. Dabei war unser Terminplan unvernünftigerweise so voll, dass kaum Zeit für ein bewusstes Entdecken dieses facettenreichen Landes blieb und ich am Ende alles nur noch an mir vorbeiziehen sah. Diese entkoppelte Selbstwahrnehmung, das ständige Vermengen und Überlagern von Eindrücken empfand ich sowohl als kräftezehrend als auch visuell anregend.</p>
<p>Das gesamte Konvolut aus Schattenbildern, Déjà-vu-Erlebnissen und allgemeiner Überreizung wird sich 2009 in einem neuen Kurzfilm niederschlagen, welcher zudem die Methoden meiner Live Performances verfeinert und konserviert.</p>
<p><strong>Was machst Du zur Zeit? Gibt es ein aktuelles Projekt? </strong></p>
<p>Neben dem erwähnten Film arbeite ich gerade an zwei kleineren Projekten, zum einen an einer virtuellen Skulptur für eine Ausstellung in Südkorea, zum anderen an einer Installation zum Jubiläum des Bauhaus. Und obwohl meine Freunde langsam daran zweifeln, steht immer noch mein Umzug nach Berlin auf dem Plan, allerdings kommt schon seit Monaten immer wieder etwas dazwischen …</p>
<p>-<br />
Link: <a href="http://www.2minds.de">www.2minds.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.videopark.org/videos/%c2%abfutures%c2%bb-robert-seidel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>«Traum und Zukunft»</title>
		<link>http://www.videopark.org/videos/%c2%abtraum-und-zukunft%c2%bb/</link>
		<comments>http://www.videopark.org/videos/%c2%abtraum-und-zukunft%c2%bb/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 10:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.videopark.org/?p=48</guid>
		<description><![CDATA[<img src="/wp-content/uploads/2008/10/traumundzukunftimkino.jpg" alt="" width="100%"  />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/10/traumundzukunftimkino.jpg" alt="«Traum und Zukunft» im kult.kino Club" title="traumundzukunftimkino" width="500" height="281" class="alignnone size-full wp-image-49" /></p>
<p>Zusammen mit Chris Regn/Galerie Helga Broll und dem Kunstraum lodypop hat videopark nach kurzen Videos zum Thema <em>Traum und Zukunft</em> gefragt. Am Sonntag 14. September waren 23 Videos im <em>Kult.Kino Club</em> als Programm zu sehen.<br />
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:<br />
Katrin Bahrs, Sebastian Blank, Nicole Boillat, Christine Camenisch, Manuela Johanna Covini, Copa &#038; Sordes, Brigitte Friedlos, Co Gründler, Nesa Gschwend, Christiane Hummel, Hurter-Urech, Marlen Jacob, An Kaler, Georgette Maag, Urslé von Mathilde, Richard O’Sullivan, Manuel Scheiwiller, Fender Schrade &#038; Wibke Straube, Céline Schroeder, Gika Witt, Brigitta Würsch, YAM.<br />
Hier eine Auswahl der Einsendungen. Alle Clips sind bei <a href="http://www.galerie-broll.com/projekte/08_videopark/moviesalph2.htm">Galerie Helga Broll</a> zu sehen.<br />
-<br />
[See post to watch Flash video]
<p><em>ABK (Aktion Befreite Kunst)</em> • Sebastian Blank • Köln 2008, 2&#8217;43&#8221;<br />
Nicht alle sind jedoch mit Sebastian Blanks Utopie und vor allem nicht mit den ökonomischen Auswirkungen für die Kunst einverstanden. Die radikale ABK entführt deshalb den Geschäftsführer P.T. More (sprich: “petit more”), der »Artmart« zu einem Global Player gemacht hat. Ihre Forderungen stellt die ABK in einem Entführungsvideo, welches auf dem Kultur-Wirtschafts-Nachrichtensender ATV ausgestrahlt wird. Ähnlichkeiten mit Charles Saatchi und mit der nicht immer leichten RAF-Polemik sind rein zufällig.<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>Badesee offen [downstairs]</em> • Brigitte Friedlos • Zürich 2008, 2’51”&#8217;<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>Nr. 00308</em> • Nicole Boillat • Basel 2008, 3&#8217;49&#8221;<br />
Im Traum beim Aufwachen fliegen können, Zum Schluss steht da jemand um einen aufzufangen doch dann wacht man auf.<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>Zahnfloyd</em> • Hurter-Urech (Regula Hurter, Uri Urech) • CH 2006, 3&#8217;20&#8221;<br />
Ein Zahn verlässt den Mund seines Besitzers. Nach einigem Hin und Her – vielleicht will der Zahn in den lachenden Mund der Geliebten? &#8211; findet er sich in einer blauen Blume.<br />
Das Publikum wird auf diese Geschichte vorbereitet, indem der Zahnbesitzer und seine Geliebte einige Gedichte über Zahnweisheiten rezitieren.<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>Drachentanz</em> • Christiane Hummel •  Lettland, 2008, 1&#8217;14&#8221;<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>Gloria</em> • Georgette Maag • Zürich 2008, 1&#8217;59&#8221;<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>Lullaby</em> • Co Gründler •  CH, 2007, 1&#8217;55&#8243;<br />
 Wie verändert sich eine idyllische Atmosphäre, wenn es dunkel wird? Welchen Einfluss hat das Licht / die Dunkelheit auf unsere Wahrnehmung? Die Nacht ist die Zeit des Unbewussten und der Romantik, der Träume und Alträume.  „I like the idea that everything has a surface which hides much more underneath&#8230;.I go down in the darkness and see what`s there.“ (David Lynch, Monthly Film Bulletin, April 1987)<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>Kunst und Gesellschaft im Dialog I</em> • Sebastian Blank • Köln 2008,  2&#8217;43&#8221;<br />
Bei «Kunst und Gesellschaft im Dialog I» handelt es sich um eine Machinima-Produktion, also um ein Video, das innerhalb eines Computerspiels gedreht wurde. Sebastian Blank stört in dieser Arbeit den regulären Spielablauf, indem er (Kunst-) Objekte in der Spielwelt platziert und zuschaut, wie diese darauf reagiert. Von künstlicher Intelligenz kann dabei allerdings keine Rede sein und das Szenario, was ausschließlich durch den Computer gesteuert wird, endet schnell im Sinnlosen – und wirft so Fragen über unsere Beziehung zur Kunst auf.<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>My Dreams Make Me Wander</em> • Fender Schrade &#038; Wibke Straube •  D 2008<br />
In dieser Episode von My Dreams Make Me Wander wurden drei nächtliche Träume für das Tagesbewusstsein realisiert. Wie die Muskulatur den Körper bewegt, bewegen die Vorstellungskraft und Träume die Seele. Mit unterschiedlicher Geschwindigkeit überwinden die Körper in den Bildern Widerstände, Hindernisse, sammeln Erfahrung, verändern sich. Das beständige Aushandeln der Körper von Bewegung, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Langsamkeiten stellt eine Körperpraxis der Alltäglichkeit dar, in der es immer auch um ein Aushandeln der eigenen Identifikation und Disidentifikation in und mit dem Raum selbst geht. Zugleich ist es ein beständiges Aushandeln des Gegenübers, des Untergrunds, des Widerstands und der Flexibilität dieser Umgebung, in dessen Interaktion die gezeigten Körper diese Hindernisse überwinden. In den verschiedenen Schichtungen von Licht, Geschwindigkeit, Körper, Identifikation und Widerstand wird alltägliche Erfahrung gebündelt und visualisierbar. Körper wie auch die Landschaften sind Räume, die sich verändern, in vielschichtiger Form bewegen und Bewegung herausfordern.<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>strike a pose</em> • Céline Schroeder • Wijlre NL 2008, 1&#8217;00&#8221;<br />
Das Video versteht sich als Parodie auf unsere Anbetung des schönen Scheins. Sowie die stets anwachsende Zahl von Konsumgütern, die sich kaum noch von ihren Produkteigenschaften sondern in erster Linie über das Design voneinander unterscheiden, so definiert sich der moderne Mensch über sein Äußeres. Innere Werte zählen hier wie dort immer weniger – wozu auch, da doch Dinge wie Menschen immer schneller ausgetauscht werden. Die Massenmedien beschleunigen diesen Prozeß in Ihrem Heißhunger nach immer neuen Geschichten &#038; Gesichtern mit denen sie ihre absurden Sendezeiten auf hunderten Känälen füllen können. Der Wunsch Andy Warhols, wonach jeder Mensch für 15 Minuten berühmt wird, steht kurz vor der Erfüllung.<br />
Die Frau im Video steht für diese sich stets wandelden Eintagsfliegen in den inflationären Superstar-Shows in denen wir der Alltags-Realität für kurze Zeit entfliehen können. Der Betrachter erfährt rein gar nichts über diese Frau, nur eine Oberfläche wird ihm dargeboten. Eine Oberfläche mit den üblichen leeren Versprechungen von “ewiger Jugend” und “im Mittelpunkt stehen”. Wir wissen, das sie diese Versprechen nicht halten kann, aber das macht nichts – morgen haben wir sie eh wieder vergessen und lassen uns von einer neuen Hochglanz-Oberfläche verführen.<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>Ein Haus für Europa</em> • Copa &#038; Sordes • Basel 2005, 2&#8217;10&#8221;<br />
Cupido baut ein Haus für Europa und hat seinen Spass dabei<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>Transit</em> • Richard O&#8217;Sullivan • UK 2008, 2&#8217;00&#8221;<br />
In this very short, simple piece, a spotlight is moved over a jar of American coins. The glare of the light blossoms and fades over the curves of quarters and pennies, shot using a tiny CCTV wireless camera. There’s something paradoxical about the treatment of the money in this video.  The piece is clearly fetishistic as it fixes on the shiny surfaces of the coins in the light; the tiny camera makes the coins seem larger than normal. But the dirty degraded images, the burnt-out glare and the dark recesses of the pile all imply something unpleasant.  The grand American symbols on the coins are belied by the dank, grubby visual treatment of these now-worthless pennies.<br />
Meanwhile, the passage of the light on the coins seems to suggest something far removed from money, something almost celestial. A ‘transit’ is the apparent passage of one astral body in front of another in the night sky, perhaps suggested by the motion of the light here.The piece becomes, then, some sort of statement on money, the stuff we can’t stop thinking about; or, more specifically, American money, with its pervasive global influence.<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>main street</em> • Manuel Scheiwiller •Buenos Aires 2008<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>Die drei Seiten der Medaille</em> • Katrin Bahrs • Hamburg, 2008, 3&#8217;16&#8221;<br />
Fotomaterial schiebt sich, an der Mittelachse gespiegelt, vertikal durch das Bild. Durch gleichzeitige Drehung verändern sich die Formen und Farben, die solchermaßen wechselnden Aggregatzustände öffnen den Raum für Suggestion, Illusion und Assoziation.<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>falling bye</em> • Manuel Scheiwiller • Buenos Aires 2008<br />
-<br />
[See post to watch Flash video] </p>
<p><em>Rakete</em> • Christine Camenisch •   Paris 2007, 0&#8217;33&#8221;<br />
&#8230;.Adieu Paris!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.videopark.org/videos/%c2%abtraum-und-zukunft%c2%bb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Screening: «Traum und Zukunft»</title>
		<link>http://www.videopark.org/projects/screening-%c2%abtraum-und-zukunft%c2%bb/</link>
		<comments>http://www.videopark.org/projects/screening-%c2%abtraum-und-zukunft%c2%bb/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 16:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projects + Events]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.videopark.org/?p=47</guid>
		<description><![CDATA[Die Galerien Helga-Broll und Videopark präsentieren zusammen mit dem Kunstraum lodypop kurze Videoclips zum Thema: «Traum und Zukunft» von: Katrin Bahrs, Sebastian Blank, Nicole Boillat, Christine Camenisch, Manuela Johanna Covini, Copa &#038; Sordes, Brigitte Friedlos, Co Gründler, Nesa Gschwend, Christiane Hummel, Hurter-Urech, Marlen Jacob, An Kaler, Georgette Maag, Urslé von Mathilde, Richard O&#8217;Sullivan, Manuel Scheiwiller, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Galerien Helga-Broll und Videopark präsentieren zusammen mit dem Kunstraum lodypop kurze Videoclips zum Thema:</p>
<h1>«Traum und Zukunft»</h1>
<p>von: Katrin Bahrs, Sebastian Blank, Nicole Boillat, Christine Camenisch, Manuela Johanna Covini, Copa &#038; Sordes, Brigitte Friedlos, Co Gründler, Nesa Gschwend, Christiane Hummel, Hurter-Urech, Marlen Jacob, An Kaler, Georgette Maag, Urslé von Mathilde, Richard O&#8217;Sullivan, Manuel Scheiwiller, Fender Schrade &#038; Wibke Straube, Celine Schroeder, Gika Witt, Brigitta Würsch, YAM &#038; VEE.</p>
<p>Vorführung am <strong>Sonntag 14. September</strong> um <strong>11:55 Uhr</strong> im <strong>Kult.Kino Club</strong> am Marktplatz in Basel. Anschliessend Lunch und Videomat im lodypop, St. Johannsvorstadt 72, 4056 Basel</p>
<p>Wir hoffen ihr könnt alle zu diesem am Sommerende liegenden Termin nach Basel kommen und noch dazu einladen.</p>
<p>Viele Grüsse<br />
Lena Eriksson, Chris Regn, Jan Voellmy</p>
<hr/>
<p>The Galleries Helga-Broll, Videopark and lodypop present short video clips on </p>
<h1>«Dream and Future»</h1>
<p> by Katrin Bahrs, Sebastian Blank, Nicole Boillat, Christine Camenisch, Manuela Johanna Covini, Copa &#038; Sordes, Brigitte Friedlos, Co Gründler, Nesa Gschwend, Christiane Hummel, Hurter-Urech, Marlen Jacob, An Kaler, Georgette Maag, Urslé von Mathilde, Richard O&#8217;Sullivan, Manuel Scheiwiller, Fender Schrade &#038; Wibke Straube, Celine Schroeder, Gika Witt, Brigitta Würsch, YAM &#038; VEE.</p>
<p>The screening will take place on <strong>sunday 14th september</strong>, <strong>11:55 am</strong>,  at the cinema &#8220;<strong>kult.kino club</strong>&#8221; in Basel. Lunch and Videomat afterwards at lodypop, St. Johannsvorstadt 72, 4056 Basel</p>
<p>We are looking forward to see you and your friends there!</p>
<p>Best wishes<br />
Lena Eriksson, Chris Regn, Jan Voellmy</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.videopark.org/projects/screening-%c2%abtraum-und-zukunft%c2%bb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>«Szenen aus dem Alltag»</title>
		<link>http://www.videopark.org/videos/szenen-aus-dem-alltag/</link>
		<comments>http://www.videopark.org/videos/szenen-aus-dem-alltag/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 12:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.videopark.org/?p=36</guid>
		<description><![CDATA[<img src="/video/videoparkBroll_trailer_2.jpg" alt="" width="100%"  />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[See post to watch Flash video]
<p>Zusammen mit Chris Regn/Galerie Helga Broll und dem Kunstraum lodypop hat videopark nach kurzen Videos zum Thema <em>Szenen aus dem Alltag</em> gefragt. Wir haben von 20 Künstlerinnen und Künstler Videos erhalten. Am Samstag 5. April wurde das Projekt im <em>lodypop</em> vorgestellt und danach im <em>kult.kino club</em> als Screening-Programm gezeigt.<br />
Hier eine Auswahl der Einsendungen. Alle 20 Clips sind bei <a href="http://www.galerie-broll.com/projekte/08_videopark/movies.htm">Galerie Helga Broll</a> zu sehen.</p>
[See post to watch Flash video]
<p>Beieinander • Maria Vedder • 4&#8242; • Berlin • 2006<br />
-<br />
[See post to watch Flash video]
<p>kaizer looper • Kotaro Tanaka • 3&#8217;36&#8221; (loop) • Japan • 2006<br />
-<br />
[See post to watch Flash video]
<p>Morgenstund • Georgette Maag • 3&#8217;58&#8221; • Zürich • 2008<br />
-<br />
[See post to watch Flash video]
<p>Nr. 00208 (Buddy) • Nicole Boillat • 1&#8217;02&#8221; • Basel • 2008<br />
-<br />
[See post to watch Flash video]
<p>wake up • Sabine Rollnik und Stini Sebald • 2&#8217;55&#8221; • Deutschland • 2006</p>
<p>-<br />
[See post to watch Flash video]
<p>winzerla woods • Robert Seidel • 1&#8217;30&#8221; • Deutschland • 2005 </p>
<p>-</p>
<p>Präsentation des Projekts und der Videos auf der <em>videopark-jukebox</em> im <em>lodypop</em>:</p>
<p><img src='http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/04/1_p1020535.jpg' alt='1_p1020535.jpg' /><br />
<img src='http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/04/2_p1020550.jpg' alt='2_p1020550.jpg' /><br />
<img src='http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/04/3_p1020578.jpg' alt='3_p1020578.jpg' /><br />
<img src='http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/04/4_p1020575.jpg' alt='4_p1020575.jpg' /><br />
<img src='http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/04/5_p1020601.jpg' alt='5_p1020601.jpg' /><br />
<img src='http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/04/6_p1020540.jpg' alt='6_p1020540.jpg' /><br />
<img src='http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/04/7_p1020593.jpg' alt='7_p1020593.jpg' /><br />
<img src='http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/04/8_p1020587.jpg' alt='8_p1020587.jpg' /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.videopark.org/videos/szenen-aus-dem-alltag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Screening: «Szenen aus dem Alltag»</title>
		<link>http://www.videopark.org/projects/screening-am-5april-2008-szenen-aus-dem-alltag/</link>
		<comments>http://www.videopark.org/projects/screening-am-5april-2008-szenen-aus-dem-alltag/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 14:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projects + Events]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.videopark.org/?p=33</guid>
		<description><![CDATA[Die Galerie Helga Broll , der Kunstraum Lodypop und Videopark laden das ganze Jahr über zu einem dreiteiligen Mini-Festival ein. Die Videos des ersten Aufrufs werden im Lodypop als Ereignis, im kult.kino club als moderiertes Programm und anschliessend im Internet zu sehen sein. Mehr Informationen unter www.lodypop.ch / www.galerie-broll.com / www.videopark.org Einladung zur Premiere des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die  Galerie Helga Broll , der  Kunstraum Lodypop  und  Videopark  laden das ganze Jahr über zu einem dreiteiligen Mini-Festival ein.<br />
Die Videos des ersten Aufrufs werden im Lodypop als Ereignis, im kult.kino club als<br />
moderiertes Programm und anschliessend im Internet zu sehen sein.<br />
Mehr Informationen unter <a href="http://www.lodypop.ch">www.lodypop.ch</a> / <a href="http://www.galerie-broll.com">www.galerie-broll.com</a> / <a href="http://www.videopark.org">www.videopark.org</a></p>
<p>Einladung zur Premiere des dreiteiligen Mini-Festivals im Lodypop und im kult.kino club in Basel. <strong>Teil 1: Kurze Videos  zum Thema: </strong></p>
<h2>«Szenen aus dem Alltag»</h2>
<h3>Programm  Samstag 5. April 2008:</h3>
<p><strong>19:00h</strong>  Kunstraum LODYPOP, St.Johannsvorstadt 72, 4056 Basel.<br />
Das Videoprojekt wird zu Hause im Lodypop vorgestellt.<br />
<strong>23:30h</strong>  Nocturne im Kult.Kino Club, Marktplatz 34, 4001 Basel.<br />
Die Videos sind zu Gast im kult.kino club als moderiertes Programm.</p>
<p><strong>Wir haben nach kurzen Szenen aus dem Alltag im Videoformat gefragt </strong><br />
Interessiert hat uns die Auseinandersetzung mit: Dokumentation, Erinnerung, mit<br />
Lebensentwürfen, Verwandtschaften, Transgender, Gewohnheiten, Geborgenheit, Familien,<br />
Begegnungen, Trennungen, Temperaturen, versteckten Abgründen, geläufigen Orten,<br />
dem Homo werden und mit Emotionen im täglichen Leben…</p>
<p><strong>Gezeigt werden Videos von: </strong><br />
Nicole Boillat CH, butchsworld/Heike Schader D, Manuela Johanna Covini CH, Pascale Grau CH, Mireille Gros CH, Helga Hofbauer A, Jane Jin Kaisen USA, Maria Kowalski D, Landsberg&#038;Loreck D, Georgette Maag CH, Sabine Rollnik und Stini Sebald D, Christina Schäfer D, Céline Schroeder NL, Robert Seidel D, Bruno Steiner/Ralph Hauswirth CH, Kotaro Tanaka JP, Maria Vedder D, Sibylle Wais D </p>
<p><img src='http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/03/kino.jpg' alt='kino.jpg' /></p>
<p><strong>Plakat (A3) als PDF laden, ausdrucken und aufhängen:</strong></p>
<p><a href='http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/03/VP_plakat_A3.pdf' title='PDF A3'><img src='http://www.videopark.org/wp-content/uploads/2008/03/vp_plakat_a3.gif' alt='PDF A3' /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.videopark.org/projects/screening-am-5april-2008-szenen-aus-dem-alltag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>«Shot 2» Hercli Bundi</title>
		<link>http://www.videopark.org/videos/%c2%abshot-2%c2%bb-hercli-bundi/</link>
		<comments>http://www.videopark.org/videos/%c2%abshot-2%c2%bb-hercli-bundi/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 14:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.videopark.org/?p=32</guid>
		<description><![CDATA[<img src="/video/herclibundi_shot2.jpg" alt="" width="100%"  />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[See post to watch Flash video]
<p>Shot 2 · Hercli Bundi · 2005 · Kamera: Zeno Moser<br />
-<br />
Kurzes Interview</p>
<p><b>Du hast mehrere Arbeiten gemacht, wo du als Person in mehrfacher Ausführung auftauchst und mit dir selber interagierst. Kannst du zu diesem Thema etwas sagen? Um was geht es dir dabei?</b><br />
Erstens ist es eine Spielerei: Wenn plötzlich ein Klon neben Dir steht, kommt es automatisch zu einer Konkurrenzsituation. Du willst dem andern (Dir selber) zeigen, dass Du der Stärkere bist. Das hat dramatisches Potenzial. Zweitens will ich aber auch zeigen, dass wir in uns gefangen sind und ständig ausbrechen wollen, wobei wir selber das grösste Hindernis auf diesem Weg sind. Drittens macht es mir Spass, mich selber zu spielen.</p>
<p><b>Inhaltlich kommen mir Stichworte wie Bürgerkrieg, Duell, Western, Hohle Gasse in den Sinn&#8230; Was hat dich zu diesem Clip inspiriert?</b><br />
Inspiriert hat mich dieser Durchgang, auf den ich zufällig gestossen bin. Weil sich die Kamera bei solchen Clips nicht bewegen soll, braucht es interessante Dekors, und dieser versiffte Tunnel in Civitella d&#8217;Agliano war genau das Richtige. Zeno Moser hatte zufällig eine Kamera dabei, so konnten wir den Film nach ein paar Stunden Vorbereitung drehen.</p>
<p><b>Kannst du zur technischen Umsetzung etwas verraten? Hast du mit Masken im After-Effekts gearbeitet oder die einzelnen Aufnahmen einfach im FinalCut übereinander gelegt?</b><br />
Ich habe alles mit der 8-Punkt-Maske im Final-Cut übereinandergelegt. Als Vorlage hatte ich mir eine Choreografie zurechtgelegt, damit die Personen einigermassen brauchbar miteinander interagieren.</p>
<p><b>Du hast ja eine eigene Film Produktions Firma. Wie sieht da dein Alltag aus? Und machst du momentan hauptsächlich DOK-Filme oder auch anderes?</b><br />
Es gibt zu viele Filme, die ich gerne produzieren würde. Und zu wenig Geld, um sie alle zu machen. Was ich brauche, ist jemand mit einer goldenen Hand für die Finanzierung. Bei Mira Film haben wir mehrere Dokumentarfilme in Vorbereitung und ein paar Spielfilmideen. Für diese brauchen wir starke Partner.</p>
<p><b>Gibt es ein aktuelles Projekt das du hier erwähnen möchtest?</b><br />
«Das Haus im Park» ist mein nächster Dokumentarfilm. In ihm steckt mächtig viel Herzblut, richtiger Staub von Menschen die viel davon geschluckt haben, und eine grosse Portion Rohheit. Der Film soll dieses Jahr (2008) fertig werden. Es geht um Hoffnungen und die Frage, was ein einzelner bewirken kann, wenn sich die Welt um ihn herum rasend schnell verändert.</p>
<p>Link: <a href="http://www.mirafilm.ch">www.mirafilm.ch</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.videopark.org/videos/%c2%abshot-2%c2%bb-hercli-bundi/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeitguised</title>
		<link>http://www.videopark.org/videos/zeitguised/</link>
		<comments>http://www.videopark.org/videos/zeitguised/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 13:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.videopark.org/?p=30</guid>
		<description><![CDATA[<img src="/video/Zeitguised_untitledGeo.jpg" alt="" width="100%"  /></p></div>Zeitguised</a></div><div class="minipost"><a href="http://www.videopark.org/videos/zeitguised/" rel="bookmark" title="Permanent Link to Zeitguised"><div class="minibild"><p><img src="/video/Zeitguised_untitledLandsc.jpg" alt="" width="100%"  />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[See post to watch Flash video]
<p>&#8216;Untitled (Geometries)&#8217; · 2 min · Zeitguised · 2006 · Sound Design by Francois Gamaury<br />
-<br />
[See post to watch Flash video]
<p>&#8216;Untitled (Landscape)&#8217; · 11 min · Zeitguised · 2006 · Sound Design by Michael Fakesch<br />
-<br />
Kurzes Interview</p>
<p><strong>Auf eurer Website reihen sich freie Arbeiten, Musik Videoclips und kommerzielle Werbespots aneinander&#8230; Gibt es für euch keine Trennung zwischen den Disziplinen?</strong><br />
natürlich gibt es eine trennung, aber die ist schwer an irgendwas festzumachen. natürlich gibt es unterschiede zwischen einer freien arbeit und einer auftragsarbeit, jedoch sind die manchmal fliessend. auf unserer webseite finden sich eben auch kommerzielle arbeiten, an denen wir auch spass hatten, ein bisschen spielen durften oder die an unsere freien arbeiten angelehnt sind. das ist glaube ich nur im deutschsprachigen bereich anrüchig, wenn man auch etwas verkauft. wir haben kein problem damit, dass teile unserer arbeit auch teil einer mainstream kultur sind. wobei wichtige teile eben auch unterrepräsentiert oder unverstanden bleiben, aber das ist doch in den galerien nicht anders.</p>
<p><strong>Seid ihr Künstler oder wie würdet ihr euch bezeichnen?</strong><br />
je nachdem, was wir gerade machen. manchmal passt die klassische bezeichnung künstler eben, aber das ist eigentlich unwichtig.</p>
<p><strong>Arbeitet ihr nur zu zweit oder auch mit anderen? Anscheinend arbeitet ihr oft mit Musiker/Sound-Designer zusammen&#8230; Vertonen die eure Movies oder macht ihr die Animationen zum bestehenden Sound?</strong><br />
wir arbeiten oft mit anderen zusammen, vor allem musikern. animationen zu bestehender musik zu machen ist besonders spannend. im kommerziellen bereich ist das oft nicht der fall.</p>
<p><strong>Wie arbeitet ihr? Habt ihr ein Sammelsurium von Effekten, Objekten oder Animationsabläufen von dem ihr ausgehen könnt? Entsteht viel direkt beim Machen am Computer oder erstellt ihr ein &#8220;Storyboard&#8221; das dann mit 3D-Programmen umgesetzt wird?</strong><br />
wenn wir frei arbeiten, entstehen die arbeiten &#8216;beim machen&#8217;. das ist ein grosser vorteil gegenüber traditionellen, materialgebundenen arbeitsweisen wie film oder trick, wo man aus wirtschaftlichen gründen alles schon vorher wissen muss, bevor man anfängt zu produzieren. da ist freies arbeiten nur schwer möglich.</p>
<p><strong>Welche Inhalte interessieren euch? Was fasziniert euch an der künstlichen 3D-Welt?</strong><br />
für uns sind arbeiten, egal ob von uns oder anderen, interessant wenn sie etwas neues zum bestehenden hinzufügen. künstliche bilder sind der spass der imagination an sich selbst, und imagination sind wahrscheinlich der wichtigste teil dessen, was man so landläufig realität nennt, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen. film hat sowohl eine dokumentarische als auch eine fiktionale ebene, animation hat keine dokumentarische. deswegen finden wir es etwas befremdlich, wenn man versucht, mit dem computer realistisch aussehende dinge herzustellen. das kann man doch auch filmen. arbeiten mit dem computer verkommt so zu reiner rationalisierung, kostenersparnis. erst wenn es anfängt, künstlich zu erscheinen, hat computergrafik unserer meinung nach eine daseinsberechtigung. der hochgelobte hollywood computerrealismus ist an sich traurig in seiner konzeptionellen dummheit, aber er trägt eben auch früchte in seiner gegenbewegung. die künstliche 3d welt ist eine gratwanderung, ein grenzkonflikt, denn 3d bedeutet ja immer schon einen technischen schritt hin zur simulation zumindest perspektivischer korrektheit.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Zufall in eurer Arbeit?</strong><br />
das akzidentielle ist uns eine grosse freude. wenn etwas produziert wird, künstlerisch, frei oder auch nicht, so ist es immer uninteressant wenn man es hat vorhersagen können. darin erschliesst sich ja auch der spass an der künstlichen welt: man imaginiert sich zusammenhänge, die dann kontingent etwas herstellen, was unter umständen komplexer ist als das, was man sich auszudenken vermag. katastrophisch arbeiten, sozusagen. die arbeit mit dynamischen, selbstreferentiellen systemen ist mithin wohl der einzige ort für originäre kulturelle produktion. ausser den gehirnen von komplett wahnsinnigen natürlich. alle anderen können, wie wir, nur kopieren, abwandeln, neu formulieren, rekombinieren.</p>
<p><strong>Wie oder wo zeigt ihr eure (nichtkommerziellen) Arbeiten?</strong><br />
hier und in galerien. gerne auch privat.</p>
<p><strong>An was arbeitet ihr zur Zeit? Gibt es Wunsch-Projekte oder Pläne für die Zukunft?</strong><br />
zur zeit arbeiten wir fast ausschliesslich an unserer ersten nichttrivialen maschine. sie ist ein 7 wochen altes baby, ein aufmerksamkeitsquasar, hochkomplex schon bei auslieferung. dagegen verblasst unser höher werdender stapel an geplanten, unverwirklichten ideen. wir hoffen bis zum frühjahr 2 davon wenigstens umzusetzen.<br />
-<br />
Link: <a href="http://www.zeitguised.com">www.zeitguised.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.videopark.org/videos/zeitguised/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mate Steinforth</title>
		<link>http://www.videopark.org/videos/mate-steinforth/</link>
		<comments>http://www.videopark.org/videos/mate-steinforth/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 14:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.videopark.org/?p=29</guid>
		<description><![CDATA[<img src="/video/MateSteinforth_AdvancedBeauty.jpg" alt="" width="100%"  /></p></div>Mate Steinforth</a>	</div>
<div class="minipost">
<a href="http://www.videopark.org/videos/mate-steinforth/" rel="bookmark" title="Permanent Link to Mate Steinforth"><div class="minibild"><p><img src="/video/MateSteinforth_AP1105.jpg" alt="" width="100%"  />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[See post to watch Flash video]
<p>Advanced Beauty · Mate Steinforth · 2007<br />
-<br />
[See post to watch Flash video]
<p>AP1105 · Mate Steinforth · 2005<br />
-<br />
Kurzes Interview</p>
<p><strong>Man sieht hier einerseits deine neuste Arbeit &#8220;Advanced Beauty&#8221;. Ein abstraktes bewegtes tönendes Gemälde. Und die zwei Jahre ältere Arbeit &#8220;Funkstörung AP1105&#8243;, wo du eher filmisch, mit realen Bildern gearbeitet hast. Kannst du kurz etwas über diese Arbeiten erzählen? Wie sie entstanden sind, um was es für dich dabei geht?</strong><br />
Bei meinen Arbeiten geht es mir meist um die Erzeugung einer Stimmung, einer Umgebung. Es handelt sich um nicht-lineare, nicht nötigenfalls narrative Sequenzen, die ohne eine konkrete Inhaltsangabe stehen. Es soll dem Betrachter der Spielraum geboten werden, seine eigene Erklärung zu erlangen, oder die Arbeit einfach auf sich wirken zu lassen.<br />
Die Arbeit AP1105 ist extrem schnell entstanden ist. Der Prozess zog sich lediglich über 2 Tage. Die Aufnahmen entstanden teils an einem Sommerabend in Stuttgart, grösstenteils sind es jedoch im Internet gefundene Elemente, die am Computer collagiert wurden.<br />
Advanced Beauty dagegen ist komplett abstrakt, komplett digital. Die regenbogenfarbene Wolke aus Bewegung reagiert exakt auf den Sound und wird so zum visuellen Equivalent zu den Empfindungen, die in der Tonspur gespeichert sind.</p>
<p><strong>Du arbeitest in einer Designfirma. Wie trennst du Jobs von freien Arbeiten? Oder ist dieser Übergang fliessend? Wo siehst du dich selber? Eher als Designer oder als Künstler?</strong><br />
Neben meiner tagtäglichen Arbeit bei PSYOP versuche ich soviel wie möglich freie Projekte zu realisieren. Bei beiden der hier vorgestellten Arbeiten handelt es sich um solche Projekte. Das ist oft sehr schwierig und anstrengend, da nur die Abende und die Wochenenden dafür zur Verfügung stehen. In diesen Arbeiten versuche ich für mich gestalterisches Neuland zu betreten.<br />
Stilistisch tendieren Sie oft in die Richtung Design, inhaltlich geht es jedoch nicht um die Vermittlung eines Inhaltes, sondern eher um das Erzeugen einer Stimmung. Daher kann man sie sicher als Kunst betrachten.</p>
<p><strong>Deine Arbeiten sehen sehr kompliziert und aufwendig gemacht aus. Mit welchen Programmen arbeitest du? Wie &#8220;entstehen&#8221; Arbeiten bei dir? Ich habe gesehen, dass du auch viel von Hand skizzierst&#8230;.</strong><br />
Obwohl ich sehr gerne zeichne, leider nicht mehr so viel wie vor einigen Jahren, ist der Bildschirm mein Medium. Bewegte Bilder wirken oft eindrucksvoller als ein Standbild. Damit einher kommt die Nutzung von technisch tatsächlich ziemlich komplizierten Techniken und Programmen. Mittlerweile sind diese allerdings auch so einfach geworden, dass sie von jedem erlernbar sind. Konkret handelt es sich dabei um handelsübliche Programme aus dem Bereich 3D Animation und Compositing.</p>
<p><strong>Weshalb wohnst du in New York? Was gefällt dir an dieser Stadt?</strong><br />
Nach New York bin ich der Arbeit wegen gekommen. Das ist auch einer der grossen Vorteile dieser Stadt. Es gibt sehr viele, sehr interessante Angebote im Bereich Design und Animation, die mit keiner anderen Stadt vergleichbar wären. Auch fast 50 Jahre nach Warhol&#8217;s Factory ist das kulturelle Angebot New York&#8217;s überwältigend gross.<br />
Aber New York ist sehr laut und sehr teuer. Ich weiss nicht ob New York eine Stadt ist in der ich für sehr lange leben wollen würde.</p>
<p><strong>Wie wichtig ist es für dich wo du bist? Wie wichtig ist das Umfeld in dem deine Arbeiten entstehen?</strong><br />
Das Umfeld ist sehr wichtig für die Arbeiten. In einer Stadt wie New York wird man tagtäglich Zeuge an unzählbaren kleinen Geschichten die überall um einen herum passieren. Da ist es sehr leicht, sich inspirieren zu lassen. Die grosse Kunst liegt für mich darin, diese besonderen Geschichten in einem eher langweiligen Umfeld zu finden. Die Arbeiten von Charles und Ray Eames beschäftigen sich oft mit diesem Thema und sind noch immer eine grosse Inspiration.</p>
<p><strong>Was passiert in deiner Zukunft? Hast du grosse Pläne oder Wünsche?</strong><br />
Die nächsten Jahre möchte ich in New York bleiben und mich auf den kommerziellen Teil meiner Arbeit konzentrieren. Sicherlich werde ich das nicht sehr lange aushalten und daher noch andere freie Projekte annehmen. Auf lange Sicht möchte ich gern nach Deutschland zurück kehren.<br />
-<br />
Link: <a href="http://www.mateuniverse.com">www.mateuniverse.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.videopark.org/videos/mate-steinforth/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Dynamic page generated in 0.335 seconds. -->
<!-- Cached page generated by WP-Super-Cache on 2012-02-06 20:47:44 -->
<!-- Compression = gzip -->
